Käse als Kunstwerk

Wer seit vielen hundert Jahren Käse macht, weiß, wie es geht. Und wie aus 120 Litern guter Milch etwas Besonderes wird: ein Laib Käse nach allen Regeln der Kunst – der Kaaskunst.

Die Kaaskunst

Seit Tausenden von Jahren wird aus Milch Käse gemacht und die Grundprinzipien der Käseherstellung sind bis heute gleich geblieben. Doch im Laufe der Zeit hat sie der Mensch zu einer hohen Kunst weiterentwickelt. Ganz besonders gilt das für die Niederlande. Hier haben immer wieder erfahrene Käsemeister ihr ganzes Geschick aufgewendet, um verbesserte Herstellungs- und Reifungsverfahren zu entwickeln. So ist die „Kaaskunst“ entstanden, eine gute Mischung aus Können, Erfahrung, Technik und Gefühl, durch die ein Käse entsteht, der weltweit einzigartig in Geschmack und Qualität ist. Auf rund 650 Bauernhöfen, insbesondere im Westen und Norden des Landes, wird übrigens die Tradition des Käsemachens nach uralter Handwerksart noch heute gepflegt. Die "Boerenkaas"-Herstellung ist Frauensache. Ihre Geheimnisse werden bis heute nur von der Mutter an die Tochter weitergegeben.



In unseren modernen Käsereien unterscheidet sich das Prinzip des Käsemachens nur wenig von der überlieferten Herstellung auf dem Bauernhof. Der wichtigste Unterschied ist der Grundstoff, also die Verarbeitung der Milch: Bauern verwenden rohe, unbehandelte Milch. In der Käserei hingegen wird die Milch wegen der besseren Haltbarkeit und aus Hygienegründen pasteurisiert. Dabei wird die sie für etwa 15 Sekunden auf 72 Grad Celsius erhitzt.



Erst wenn die Milch nach eingehenden Prüfungen im Labor für käsereitauglich befunden wurde, darf mit dem Käsen begonnen werden. Das macht Käse auch zu einem der am genauesten geprüften Lebensmittel. Für Sie bedeutet das einfach mehr Sicherheit und unbeschwerten Genuss.

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